ZEITDIEBE-MAGAZIN

ungeheuerliche begebenheiten
Subscribe

Artikel der Kategorie ‘Internet’

Wenn 3 Leute bereits eine Demo sind, wie viel braucht man für einen Flashmob #fickdichberlin ?

Juli 27, 2011 Von: berndjoel Kategorie: Empörte Bürger, Internet Kommentieren

Ein Hashtag („hash“ ist die engl. Bezeichnung für das Doppelkreuz #, „tag“ bedeutet „Anhänger, Auszeichnung“) ist ein Schlagwort, das bei Twitter zur Kategorisierung dient. Twitter ist ein soziales Netzwerk im Internet, ähnlich Facebook. Bei Twitter ist jedoch eine Mitteilung, ein sogenannter „Tweet“, auf 140 Zeichen beschränkt.

BlackBuccaneer, Mitglied der Piratenpartei, fragte am 25. Juli in seinem Twitter-Zirkel von 580 Mitgliedern, sogenannte “followers”:

Kriegen wir #fuckyouwashington auch in Deutschland hin? Wie wär’s morgen ab 12:00 Uhr? #fickdichberlin (Info:http://bit.ly/nBsvlA)

(mehr …)

Internet führt zu Realitätsverlust

Juli 20, 2011 Von: berndjoel Kategorie: Internet Kommentieren

Auch bei Meinungsverschiedenheiten ist das Leben im virtuellen Zeitalter fader geworden. Konnte man früher unter Männern in der Kneipe noch die Faust ausfahren, konnte die Frau zu einem vollen Glas greifen und es genüsslich über den Kopf des Kontrahenten stülpen – so hat uns das Internet auch hier den sinnlichen Ausdruck echter Gefühle geraubt – ein Tipp mit dem Finger auf die Sperrtaste kann das reale Leben nicht ersetzen.

e-G8

Mai 29, 2011 Von: berndjoel Kategorie: Internet, Videos Kommentieren

Das G8-Treffen der mächtigsten Politiker in Deauville, hat nicht nur normannischen Fischern einen Ausfall von Zehntausenden Euro beschert – oder von ganz unten gesehen der Meeresfauna eine kleine Erholungspause – , es fand auch eine ” e-G8” statt, eine eingeladene Runde mächtiger CEO´s der e-Branche, u.a. Vivendi, France Telekom, Huawei, die einen Katalog mit freundschaftlichen Empfehlungen erstellten.

Verworfen wurde der Beitrag des US-amerikanischen Jura-Professor Lawrence Lessig an der Harvard Universität, spezialisiert in Urheber- und Verfassungsrechten, zu den Gefahren einer staatlichen Regulierung des Internets. Seine Behauptung, es bestehe eine Komplizenschaft zwischen Regierungen und marktbeherrschenden Unternehmen und deshalb sei das Vertrauen der Internetgemeinschaft verspielt, erschien den CEO´s der e-Branche zu abstrus.

Hier seine Plenar-Rede (ab 2.10), in der noch einmal auf die unterschiedlichen Aufgaben von Unternehmen und Regierungen hinweist („Their job is profit for them. Your job is the public good.“):