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ungeheuerliche begebenheiten
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Artikel der Kategorie Mai, 2013

15M Tanz ums Goldene Kalb

Mai 16, 2013 Von: berndjoel Kategorie: Empörte Bürger Kommentieren

Am Mittwoch 15. Mai hat occupydüsseldorf auf der Kö, der Einkaufsmeile Düsseldorfs, um das goldene Kalb getanzt. Nachdem ein Besuch der Deutschen Bank von Securities behindert wurde, blockierten die AkitvistInnen erfolgreich den Eingang:

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Einsetzender Regen konnte zu 99% mit einem Rettungsschirm abgewehrt werden:

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… und wurde mit einem Warm-Up für Blockupy gekontert:

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Fracking – Brauereien fürchten um Reinheitsgebot

Mai 16, 2013 Von: berndjoel Kategorie: Empörte Bürger Kommentieren

Förderung von Erdgas mit Hilfe von Chemikalien – die dann ins deutsche Bier landen? Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauerei-Bundes Peter Hahn: “Fracking gefährdet unser Brauwasser. Wir fordern ein Moratorium. Das vorgesehene Anwendungsverbot von Fracking auf Wasserschutz- und Quellschutzgebiete greift zu kurz. Zahlreiche Wasservorkommen liegen außerhalb solcher Schutzgebiete, denen Wasser von überall her zufließen kann.” DIE WELT berichtete. Die Bundesregierung hatte zwar das Thema Fracking kurzfristig von der Tagesordnung am 15. Mai gestrichen, sie will das Gesetz aber erneut am 29. Mai ins Bundeskabinett einbringen (siehe Campact).

Fracking Reinheitsgebot Bier

Biergarten von powerfrau (fb)

Deutsche BiertrinkerInnen legen bereits Biergärten an, um ein Fracking zu verhindern. Das Argument von Frau Merkel, man könne dann doch einen Gasgrill direkt an das Bierfass anschließen, denn auch in den USA habe sich das Austreten von Gas aus dem Wasserhahn bewährt (Video: “Light your water“), scheint nicht zu greifen.

Kölner Pussy Riot vor dem Amtsgericht

Mai 15, 2013 Von: berndjoel Kategorie: Kirche Kommentieren

Erster Prozesstag wegen Pussy-Riot-Solidaritätsaktion im Kölner Dom am Mittwoch 15.Mai., 12 Uhr Amtsgericht Köln, Sitzungssaal 22.

Am 18. August 2012 wurden drei Pussy-Riot-Aktivist_innen in Russland wegen ihrem Punk-Gebet zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt. Einen Tag später solidarisierte sich eine Gruppe während des Gottesdienstes im Kölner Dom. Sie trugen ein Transparent mit der Aufschrift “FREE PUSSY RIOT AND ALL PRISONERS” bei sich und sangen und schrien nach Maria, die ihnen Helfen sollte das System abzutreiben und Pussy-Riot zu befreien. Sofort stürmten Domschweizer und zwei Securities auf die singenen Aktivist_innen zu und trugen, schubsten oder zerrten sie unter Einsatz von Würgegriffen und Knietritten aus der Kirche. Dort wurden sie festgehalten bis die Polizei eintraf.

Am Mittwoch 15. Mai um 12 Uhr steht nun P. vor dem Kölner Amstgericht. Angeklagt wegen Störung der Religionsausübung, versuchte Körperverletzung und versuchte Nötigung. Wie man auch zur Aktion selbst stehen mag – Störung des Gottesdienstes -, die rechtliche Sonderstellung der Kirche, Gesetze aus dem 3. Reich, die immer noch Geltung besitzen… reicht hier ein einfaches Hausrecht, wie es jedem Bürger zur Verfügung steht, nicht aus? Wem versuchte Körperverletzung und Nötigung vorzuwerfen ist, mag der Leser selbst beurteilen:

Arte-Dokumentation “Kaufen für die Müllhalde”

Mai 12, 2013 Von: berndjoel Kategorie: Empörte Bürger, Videos Kommentieren

„Kaufen für die Müllhalde“, ARTE, Produktion 2010
Eine Dokumentation über geplante Obsoleszenz

Wachstumsrücknahme nach Serge Latouche oder „Cradle to cradle“/Ökoeffektivität? In dieser Bandbreite wird sich unsere Ökonomie einpendeln müssen, wenn nicht mit dem heutigen Wirtschaftssystem, dann mit einem anderen. Ein No-Go ist sicherlich die heutige Methode, durch geplante, künstlich erzeugte Obsoleszenz den Ressourcenverbrauch noch anzuheizen, auch wenn es betriebswirtschaftlichen Nutzen, sprich Gewinn erzeugt.

Bei Fernsehern und Videorekordern werden die hitzeempfindlichen Kondensatoren unterdimensioniert und an Stellen eingebaut, die sich besonders aufheizen. Ob Computer, Drucker, Handys, Waschmaschinen oder Autos: Der Kunde soll ein defektes Gerät nicht reparieren lassen, sondern das Altgerät entsorgen und sich ein neues anschaffen. Deshalb wird eine technisch mögliche, aber den Verkaufszahlen abträgliche lange Lebensdauer der Ware nicht nur nicht angestrebt, sondern sogar unterbunden. Dies nennt man “geplante Obsoleszenz”. Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift: “Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft”. Die Dokumentation erklärt “geplante Obsoleszenz” und wie diese ein enorme Verschwendung anheizte, eine Vergeudung von Ressourcen und viele bis heute nicht absehbaren Umweltschäden.

Video “Die Spanien Rettung” und Videoantwort

Mai 07, 2013 Von: berndjoel Kategorie: Empörte Bürger, Videos Kommentieren

Das Video „Die Spanien Rettung (El Rescate a Espana)“ – Mitteilung an das deutsche Volk zur „Spar“politik in Spanien – soll die Menschen in Deutschland direkt und ungefiltert in ihrer Sprache ansprechen. Der Regisseur Adrián Selva im Bericht auf 3sat: „Wir sind alle Bürger eines Europas – und trotzdem ist es schwierig über die großen Medien miteinander zu kommunizieren, denn dort geht es immer von oben nach unten. Deshalb wollen wir die horizontale Kommunikation nutzen, die uns das Internet ermöglicht.“ Natalia Munoz-Casayús hatte die Idee für das Video: „Wer Deutschland regiert, entscheidet für die ganze Union. Die Politik, die wir gerade hier in Spanien haben, wird von deutschen Banken gesteuert.“ Inés del Pino von Asamblea Popular de Tres Cantos, wo das Video gedreht wurde: “Wir möchten gerne die Botschaft überbringen, […] dass wir einen Schulterschluss tätigen, und unser Schicksal nicht den Politikern oder dem großen Geld überlassen.“

Occupy Public Space aus der Frankfurter Occupy-Bewegung hat folgende Video-Antwort erstellt:

Auch die TAZ fand es am 12.05.2013 einen Artikel wert ;-)

Beschwerdeformular

Mai 05, 2013 Von: berndjoel Kategorie: Empörte Bürger Kommentieren

Beschwerdeformular “Grüne Spaßbremsen in Gaststätten”

In unserem Online-Formular können Sie uns einen Verstoß gegen das Spaßbremsenschutzgesetz NRW (SpaSchG NRW) anzeigen. Wir werden anhand Ihrer Angaben prüfen, welche ordnungsbehördliche Maßnahme geeignet ist, um den Verstoß zu ahnden und zukünftig auszuschließen.

Selbstverständlich werden Ihre Daten über eine gesicherte SSL-Verbindung an uns übermittelt.




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