ZEITDIEBE-MAGAZIN

ungeheuerliche begebenheiten
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Artikel der Kategorie April, 2012

Tomorrow-News

April 27, 2012 Von: berndjoel Kategorie: Tomorrow-News Kommentieren

 

Bundesverfassungsgericht: Von Christine Schröder geht eine Gefahr für die Demokratie aus. Nicht zu doof, aber zu dreist.

http://taz.de/Kommentar-Extremismusklausel…
 

Schwein gehabt: Ab 2017 werden Ferkeln nicht mehr ohne Betäubung die Klöten abgeschnitten

http://taz.de/…Tierschutz…
 

Die Linke und Grüne fordern Einführung einer Gebühr für Wechselwähler

 

Die Linke fordert Anhebung des Rentenalters für Partei-Vorsitzende auf 75 Jahre

http://taz.de/Parteispitze-der-Linkspartei…
 

Gesunde Tote: Männer im Alter gesünder als Frauen

http://www.aerzteblatt.de/…
 

Existentielle Frage, warum wir genau das denken, was wir denken, endlich gelöst

http://taz.de/…
 

Brüderle fordert Aufhebung der 5%-Hürde, falls Parteimitglieder genügend Promille vorweisen

 

Was macht die Piraten so attraktiv?

April 27, 2012 Von: nimmer_genug Kategorie: Cartoons Kommentieren

Piraten Frauen Sympathie

"Wir wählen die Piraten, weil da gibt es mehr Männer zu gucken." (cc) nimmer_genug

Nachgewiesen: Piraten auf dem rechten Auge blind

April 26, 2012 Von: berndjoel Kategorie: Fotomontage Kommentieren

Piraten auf dem rechten Augen blind

Pirat mit Augenklappe

Tomorrow-News

April 26, 2012 Von: berndjoel Kategorie: Tomorrow-News Kommentieren

 

Gauck und Merkel rufen protestantischen Gottesstaat aus

 

Lindner tritt als NRW-Spitzenkandidat der FDP zurück und sagt „Tschüss“

 

Geht auch anders: Von 1941 bis 1944 hatte Griechenland einen Exportüberschuss gegenüber Deutschland

http://zeitdiebe-magazin.de/deutsche-wirtschaftspolitik…
 

German Top Modell: Missachtung der Kandidatinnen

 

Durchbruch: Betreuungsgeld wird nicht auf Schweizer Schwarzkonten angerechnet

 

Katholische Kirche empört: Priester vom Betreuungsgeld ausgeschlossen

 

CSU möchte einlenken: Erhält Merkel Betreuungsgeld für ihre Boy-Group?

 

Seehofer: Betreuungsgeld erhöht Geburtenrate wie 1936 bis 1942

 

Deutsche Wirtschaftspolitik in Griechenland 1941-1944

April 26, 2012 Von: berndjoel Kategorie: Geldsch(r)öpfung, Videos Kommentieren

In seinem Text „Zur Wirtschaftspolitik der deutschen Besatzer in Griechenland 1941-1944, Ausbeutung, die in die Katastrophe mündete“ zeigt Martin Seckendorf auf, wie diese Politik Griechenland ruinierte. Bei nicht gezahlten Entschädigungen geht es in den deutschen Medien meist allein um die so benannten „Säuberungsaktionen“ (siehe dazu die letzten beiden Kapitel des Textes von Seckendorf). Selten wird jedoch über Griechenlands Plünderung im „normalen“ Wirtschaftsverkehr gesprochen. Es entspricht zwar der Logik eines kriegsführenden Landes, dass es die Versorgung seiner Besatzungstruppen dem besetzten Land aufbürdet und es sich wirtschaftliche Hegemonie sichert. Nicht jedoch, dass dies zur Zerstörung der Wirtschaft und Währung sowie zu Hungersnöten und Epidemien führt. Ich habe versucht, darüber das Wesentliche aus dem Vortrag von Seckendorf zusammen zu fassen. Aus Gründen der Lesbarkeit habe ich direkte Zitate aus dem Text nicht markiert. Möglicherweise entstandene kleinere Ungenauigkeiten möge der Leser entschuldigen. Der detailreiche, ca zehn DIN4-seitige Text von Seckendorf ist und bleibt lesenswert.

„Beschlagnahmungen“

Schnellstmöglich wurde beim Einmarsch alles Brauchbare, Lebensmittel, Treibstoffe, agrarische und mineralischen Rohstoffe, Tabak, Halbfabrikate und Maschinen- anlagen sowie Bergbau- und Industriebetriebe erkundet und „beschlagnahmt“. Die deutsche Industrie sicherte sich die wirtschaftliche Ausbeutung ganz Griechenlands4, requirierte ohne nach der Haager Landkriegsordnung notwendigen Entschädigungen. Wirtschaftliche Konkurrenten wurden so beseitigt. Im Juli 1942 schrieb der Befehlshaber Saloniki – Ägäis, in seinem Bereich sei die Fertigwarenindustrie vollständig zusammengebrochen, “da die Hauptlandeserzeugnisse wie Baumwolle, Wolle, Häute, Felle, Hanf, Harz, Seide, Gerbstoffe für die deutsche Wirtschaft beschlagnahmt sind und nach Deutschland abgeführt werden.”29

„Außenhandel“

In der nach dem offenen Raub und Vernichtung bzw. „Übernahme“ griechischer Unternehmen und Banken folgenden Periode wurde die ökonomische Ausnutzung des Landes als Export über den Außenhandel abgerechnet, der auf devisenlosem Verrechnungsverkehr, dem Clearingsystem, basierte, einem kaufmännisch korrekten Anstrich. Da der Abtransport aus Griechenland wert- und mengenmäßig ständig gesteigert wurde, von deutscher Seite aber kaum Gegenlieferungen erfolgten, entstand sehr bald ein Exportüberschuss auf griechischer Seite.32  33
Ab Herbst 1942 war der Bezug von Rohstoffen und Lebensmitteln aus Griechenland wegen der deutschen Schulden im Außenhandel “legal” nicht mehr möglich. Am 17. September 1942 wurde deshalb die so genannte DEGRIGES von der deutschen Privatwirtschaft gegründet und mit staatlichem Außenhandelsmonopol ausgestattet. Die DEGRIGES manipulierte bei der Verrechnung die Preise. Griechische Ausfuhrgüter nach Deutschland wurden preislich extrem gesenkt und die Preise für deutsche Güter, die nach Griechenland eingeführt werden sollten, stark erhöht. Das hatte vor allem zwei Effekte:
– Die deutsche Wirtschaft erreichte sowohl bei der Einfuhr als auch bei der Ausfuhr große finanzielle Vorteile, so genannte „Schleusungsgewinne“.
– Wegen der künstlichen Preisveränderungen wurde für die deutsch Seite aus 71 Millionen Reichsmark Schulden im Jahr 1942 urplötzlich 20 Millionen Reichsmark Guthaben im Jahr 1943 . Um die “Schulden” abzubauen waren die Griechen gezwungen, mehr Waren nach Deutschland zu exportieren.51

Besatzungskosten bzw. „Aufbaukosten“

Ab August 1941 musste Griechenland Besatzungskosten zahlen, für die von deutscher Seite der Terminus „Aufbaukosten“46 verwendet wurde: 1,021 Mrd. Reichsmark bis Ende 1941, 1942 waren es 2,551 Mrd. Reichsmark. Dem stand ein griechisches Volkseinkommen in Höhe von 756 Millionen Reichsmark gegenüber.36 So kam es in Griechenland zur höchsten Belastung der Zivilbevölkerung pro Kopf durch Besatzungskosten in allen von Deutschland besetzten Gebieten.37 Diese Besatzungskosten entsprachen nicht der Bestimmung der Haager Landkriegsordnung, bei der Erhebung von Abgaben die Verhältnismäßigkeit zu den Hilfsquellen des jeweiligen Landes zu wahren.38 Über diese „Aufbaukosten“ wurden in großem Umfange Ausgaben finanziert, die mit der Besetzung des Landes nichts zu tun hatten.

Auswirkungen

Die griechische Kollaborationsregierung presste die geforderten Leistungen über die Ausdehnung des Banknotenumlaufs aus dem Volk. Bei gleichzeitig sinkender Produktion war eine hohe Inflation und eine zunehmende Verelendung die Folge, das Missverhältnis zwischen Preisen und Löhnen wurde immer größer. Schwere Folgen hatte die deutsche Raubwirtschaft für die Ernährungslage der Griechen. Selbst auf dem Höhepunkt der seit Herbst 1941 einsetzenden Hungerkatastrophe, der mehrere Hunderttausend Menschen zum Opfer fielen,47 wurden dem Land weiterhin Nahrungsmittel entzogen.

Aktuell hierzu ein Monitor-Bericht, wie die deutsche Wirtschaft und der Staat von der “Eurokrise” kräftig profitiert:

 

Säuberungsaktion in Schweizer Banken (aus everydayrebellion)

April 25, 2012 Von: berndjoel Kategorie: Flashmobs Kommentieren

YesMenVoinaReverend Billy und Mac Ghillie in Zürich: “Der «coffeebreak of a revolution» (3.-5. febr. 2012), der im rahmen der ausstellung «dada new york II: the revolution to smash global capitalism» im cabaret voltaire stattfand, war sehr produktiv. es fand ein intensiver austausch zwischen lokalen und internationalen kreativen aktivisten statt. neben den geplanten aktionen, reverend billy trieb der UBS den teufel aus und das aufhängen der voina-banner, stieg die ganze bande spontan in die macghillie-anzüge (knowbotiq) und stürmte die lobbys der zwei schweizer grossbanken UBS und CS. “Punkt 15 Uhr am Zürcher Paradeplatz platzten rund 15 als Wischmops verkleidete Aktivisten in die Banken CS und UBS ein und führten eine Oberflächenreinigung durch. Meier pries die Aktion als «neue Reinigungstechnologie an, die auf Ganzkörpereinsatz basiert.» Und: «Ein internationales ExpertInnenteam wollte damit der hartnäckigen Verschmutzung der Schweizer Banken auf den Leib gehen.» Die Sicherheitsleute der UBS und CS seien sichtlich überrumpelt gewesen, so Meier, dessen heiteren, symbolträchtigen Events immer wieder mediale Aufmerksamkeit erregen. «Man versuchte uns zu stoppen, aber das war bei 15 Wischmops schwierig.»”

Artikel von http://www.everydayrebellion.com